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Basthorst – Christoph Stamer

Unser Hof liegt in Basthorst, Kreis Herzogtum Lauenburg, und ist gerade mal 3 km Luftlinie von der Hamfelder Hof Bauernmeierei entfernt. Seit 2007 bewirtschafte ich zusammen mit meinen Eltern insgesamt 75 Hektar. Ungefähr 25 Hektar sind Dauergrünland. Meine Frau ist Grundschullehrerin, und wir haben zwei Kinder.

Unsere Geschichte

Die Hofgeschichte geht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Der erste Stamer heiratete im Jahre 1803 in diesen Hof ein. 1875 wurde das jetzige Bauernhaus gebaut. In den Jahren 1949/50 wurde das Bauernhaus von meinem Großvater um einen „Flügel“ erweitert. Dieser Anbau bot Platz für 16 Kühe, 9 Jungtiere, zwei Mastschweinebuchten und fünf Sauenplätze. Ende der 1960er Jahre verließen die Schweine den Hof und fortan wurden mehr Kühe gehalten. Als feststand, dass mit mir die nächste Generation den Hof weiter bewirtschaften wird, investierten wir 1999 in einen Boxenlaufstall für 55 Kühe und Nachzucht. Die Entscheidung, auf biologische Landwirtschaft umzustellen, reifte während mehrerer Jahre. Ein Schlüsselerlebnis für mich war: Ich war gerade dabei, die Spritze mit Pflanzengift zu befüllen, als meine damals ca. 15 Monate alte Tochter auf mich zugelaufen kam. Da fragte ich mich: „Was machst du da eigentlich?“ Seit 2017 wirtschaften wir deshalb nach den Bioland-Richtlinien, und seit 2019 wird unsere Milch in der Hamfelder Hof Bauernmeierei verarbeitet.

Unsere Kühe, unser Futter

Unsere Herde besteht aus 55 schwarzbunten Holstein Friesian-Kühen mit weiblicher Nachzucht. Wir haben eine Hauskoppel direkt am Stall, so dass die Kühe im Frühjahr bei guter Witterung schon Ende März tagsüber rauskönnen. Im Sommer können sie auch nachts vom Stall auf die Weide gehen. Die Jungtiere sind von Mai bis zum Herbst ganztägig draußen. Diese Wiesen liegen zwischen Wald und kleinen Gehölzen eingebettet, welche dem Jungvieh Schutz vor zu starker Sonnenstrahlung bieten.

Wir bauen fast das gesamte Futter für unsere Tiere selbst an: Luzerne und Kleegras, Getreide als Ganzpflanzensilage und Triticale (eine Kreuzung aus Roggen und Weizen) im Gemenge mit Gras, Wicke und Klee – letztere sind mit ihren schönen Blüten eine wahre Bienenweide. Wenn das Wetter es zulässt, machen wir auch Wiesenheu für den Winter. Kraftfutter (Weizen und Ackerbohnen) müssen wir zurzeit noch zukaufen, wollen es aber langfristig selbst erzeugen.

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